Welche Arten von Bleaching gibt es?

Der Wunsch nach strahlend weißen Zähnen als Zeichen von Gesundheit und Vitalität entspricht nicht nur dem heutigen Schönheitsideal - bereits von alters her sind Versuche bekannt, die Zähne aufzuhellen, teilweise mit obskuren und schon recht ekelerregenden Mitteln, wie dem Urin bestimmter Haustiere, oder Substanzen, die die Zähne unwiderruflich schädigen können.

 

Heutzutage bedient man sich glücklicherweise modernerer Bleaching Methoden (www.vitalbleaching.com) wie beispielsweise Bleaching - die bei sachgerechtem Einsatz auch die Zähne nicht mehr schädigen und praktisch kaum mehr unerwünschte Nebenwirkungen haben. Auch starke, bleibende Verfärbungen lassen sich heute mit dem Einsatz wirkungsvoller Mittel meist fast gänzlich beseitigen.

Bleaching sollte auf jeden Fall von professionellen und sachkundigen Dentisten durchgeführt werden

Sehr wichtig ist es, vom Zahnarzt die Ursache etwaiger Verfärbungen ermitteln zu lassen. Nach einer professionellen Zahnreinigung, die auch noch unter Umständen vorhandene, hartnäckige Beläge entfernt, die durch Putzen nicht mehr weggehen, kann der Zahnarzt beurteilen, woran die Verfärbung tatsächlich liegt. Infrage kommen beispielsweise Genussmittel, wie Tee, Kaffee oder Nikotin - die verfärbenden Beläge sind hier bereits ins Dentin und unter den Zahnschmelz eingelagert und von außen und durch Putzen nicht mehr zu erreichen. Aber auch bestimmte Medikamente, Mangelernährung oder Absterben des Zahnmarks bei einzelnen Zähnen sind oft als Ursache in Betracht zu ziehen.

Je nachdem wo die Ursache liegt, erfolgt die Behandlung dann unterschiedlich. Beim sogenannten "Home Bleaching" wird vom Zahnarzt nach Abformen der Zähne eine passende Kunststoffschiene hergestellt, die dann mit aufhellendem Gel - meist auf Basis von Peroxid - gefüllt wird und jeweils mehrere Stunden getragen wird. Meist sind ungefähr zehn Behandlungen notwendig, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.

Beim "In-Office-Bleaching" erfolgt die Behandlung direkt in der Zahnarztpraxis, ein bis zwei Behandlungen genügen meist für ein dauerhaftes Ergebnis. Die Präparate, die hier zum Einsatz kommen, sind um einiges stärker als beim "Home-Bleaching", die Behandlung dauert auch meist nur etwa 15-30 Minuten und wird manchmal auch durch den Einsatz von speziellen Bleaching-Lampen in der Wirkung noch verstärkt. "Home-Bleaching" findet hauptsächlich Verwendung, wenn die Aufhellung alle Zähne umfassen soll - die Behandlung in der Praxis wird meist dann eingesetzt, wenn einzelne noch lebende Zähne aufgehellt werden sollen. Ist der verfärbte Zahn aber bereits tot, kann nur in den Raum des abgestorbenen Zahnmarks ein Aufhellungsmittel eingebracht werden, das dann meist für einige Tage im Zahn verbleibt.

Von diversen Selbstbehandlungspräparaten aus Drogerien und Supermärkten ist eher abzuraten - das Ergebnis kann sehr unregelmäßig sein, oder aber auch die Zähne und vor allem den Zahnschmelz unter Umständen angreifen.